Wärmebildsensoren und thermische Infrarotsensoren
CMOS-kompatible Pyrosensoren und Thermopile-Sensoren für industrielle, medizinische und sicherheitsrelevante Anwendungen
Die berührungslose Erfassung thermischer Strahlung ist eine Schlüsseltechnologie für zahlreiche industrielle, medizinische und wissenschaftliche Anwendungen. Thermische Infrarotsensoren ermöglichen die präzise Messung von Oberflächentemperaturen sowie die Detektion kleinster Temperaturunterschiede, ohne das Messobjekt zu berühren. Dadurch eignen sie sich unter anderem für die
- Wärmebildgebung und Thermografie
- Industrielle Prozessüberwachung
- Gasanalyse und Umweltüberwachung
- Sicherheitanwendungen
- Mobilitätsanwendungen
- Medizintechnik / Ambient Assisted Living
- Smart Building und Internet of Things
Im Gegensatz zu gekühlten Infrarotdetektoren arbeiten thermische Infrarotsensoren bei Umgebungstemperatur und ermöglichen dadurch kompakte, energieeffiziente und kostengünstige Sensorsysteme. Fortschritte in der Mikro- und Nanotechnologie eröffnen heute neue Möglichkeiten, die Leistungsfähigkeit ungekühlter Sensoren deutlich zu steigern und gleichzeitig ihre Herstellungskosten zu reduzieren.
Das Fraunhofer IPMS entwickelt CMOS-kompatible Technologien für ungekühlte thermische Infrarotsensoren. Im Fokus stehen pyroelektrische Sensoren auf Basis ferroelektrischer Hafniumoxid-Dünnschichten. Darüber hinaus entwickelt das Fraunhofer IPMS MEMS-Technologien für thermische Infrarotsensoren, insbesondere post-CMOS-Fertigungsprozesse für thermisch isolierte Strukturen, wie sie beispielsweise für Thermopile-Sensoren benötigt werden. Durch die Kombination aus MEMS-Technologie, CMOS-Kompatibilität und langjähriger Erfahrung in der Sensorentwicklung begleitet das Fraunhofer IPMS Unternehmen von der Materialentwicklung über das Sensordesign bis hin zu anwendungsspezifischen Demonstratoren und Pilotfertigungen.