Wissen ist Nacht.

Dresden, /

Fraunhofer IPMS öffnet erstmalig Türen zur Dresdner Langen Nacht der Wissenschaften am 6. Juli

Wissen ist Nacht! Unter diesem Motto öffnen am 6. Juli vier Dresdner Hochschulen und 38 Wissenschaftseinrichtungen und Unternehmen ihre Hörsäle und Labore. Insgesamt präsentieren über 106 Veranstalter an 122 Orten mehr als 570 Führungen, Ausstellungen, Vorträge, Experimentalshows, Musik und Filme. Darunter auch das Fraunhofer-Institut für Photonische Mikrosysteme IPMS in Dresden-Klotzsche.

Das Jahr 2012 steht im Zeichen der Jubiläen: 10 Jahre alt wird die Dresdner Lange Nacht der Wissenschaften. Die Hochschule für Technik und Wirtschaft, die Leibniz-Institute, der Forschungsstandort Rossendorf und nicht zuletzt die meisten der 13 Fraunhofer-Einrichtungen in Dresden feiern ihr 20jähriges Bestehen. Aus diesem Anlass lädt auch das Fraunhofer IPMS alle Wissenschaftsinteressierte zu einem Besuch des Instituts auf der Maria-Reiche-Straße ein. Dort also, wo Ende der 80er Jahre Beschäftigte des Zentrums Mikroelektronik Dresden den 1-MegaBit-Chip entwickelten und auch heute Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler in Forschung und Industrie auf den Gebieten der Mikroelektronik, Mikrosystemtechnik und Nanotechnologie forschen und fertigen.

„Wir freuen uns, dass wir nun erstmals eine Wissenschaftsroute in den Dresdner Norden führt“, betont Institutsleiter Hubert Lakner. „So können wir den Dresdnerinnen und Dresdnern unser gesamtes Spektrum von der Forschung über die Entwicklung bis zur Fertigung vor Ort präsentieren und zeigen, dass Fraunhofer in Dresden über das Fraunhofer-Institutszentrum auf der Winterbergstraße hinaus auch nördlich der Elbe an unterschiedlichen Standorten aktiv ist.“

Im Rahmen von Ausstellungen auf mehreren Etagen, Angeboten für Kinder und sogar geführten Reinraum-Touren können sich die Besucher ein Bild davon machen, wie aus einem blanken Siliziumwafer in über 100 Teilschritten Mikrochips von der Größe weniger Tausendstel Millimeter entstehen; zum Beispiel Schwingspiegl, die Licht gezielt verteilen und in Pico-Projektoren oder Spektrometern eingesetzt werden, die kaum größer sind als ein Stück Würfelzucker. Und weil der Dresdner Norden und speziell der Campus Maria-Reiche-Straße noch mehr Forschung zu bieten hat, stellen an gleicher Stelle auch die Fraunhofer-Nachbarinstitute für zerstörungsfreie Prüfverfahren IZFP, das Fraunhofer-Zentrum für Organik, Materialien und Elektronik COMEDD und das Fraunhofer-Center für Nanoelektronische Technologien CNT sowie namhafte Gastaussteller wie GlobalFoundries und ARDENNE Anlagentechnik aus. Vorträge, eine Ausbildungs- und Jobbörse für zukünftige Mitarbeiter, Doktoranden, Diplomanden, Prakti­kanten und studentische Hilfskräfte komplettieren das Programm. Und auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Weitere Informationen können den Internetseiten www.ipms.fraunhofer.de entnommen werden. Das Fraunhofer IPMS finden Sie auf der Maria-Reiche-Str. 2 in 01109 Dresden-Klotzsche in Flughafennähe in Nachbarschaft zu ZMD und Solarwatt. Der Eintritt zu allen Veranstaltungen ist frei, ebenso die Nutzung einer Busshuttle-Linie.