Mikroelektronikstandort Dresden als Spitzencluster prämiert

Dresden, / 02. September 2008

Gute Nachrichten für Sachsens Mikroelektronik und das Fraunhofer IPMS – der von Silicon Saxony eingereichte Antrag »Cool-Silicon« ist heute von der Jury des BMBF als einer von fünf deutschen Spitzenclustern ausgewählt und prämiert worden. Unter dem Motto »Ja zu Handy, Computer und Internet – Nein zum steigendem Energieverbrauch der Elektronik« sollen im Cluster die technologischen Voraussetzungen geschaffen werden, um die Energieeffizienz der Datenverarbeitung, -speicherung und -übertragung um einen Faktor 10 zu verbessern. Damit kann bei gleichbleibendem Wachstum des IKT-Marktes über die nächsten 15 Jahre der Energieverbrauch der IKT-Systeme auf dem heutigen Stand konserviert werden.

»Die Auszeichnung von Silicon Saxony als eines der fünf nationalen Spitzencluster bestätigt unser Ziel, die Region Dresden als europäisches Zentrum der Mikro- und Nanoelektronik stärker zu positionieren.« kommentiert Dresdens Wirtschaftsbürgermeister Dirk Hilbert das Ergebnis des Spitzencluster-Wettbewerbs. »Mit der Konzentration auf das Thema Energieeffizienz und auf die im Antrag dargestellten Vorhaben werden wir die schon hervorragende Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Wissenschaft weiter stärken und für den weltweiten Wettbewerb fit machen.« so Hilbert weiter.

Mit dem Gewinn des Spitzenclusterwettbewerbs können in Sachsen zahlreiche Forschungs- und Entwicklungsprojekte nun kurzfristig gestartet werden. Davon profitiert auch das Fraunhofer IPMS als ein wichtiger Partner des Cool Silicon Clusters, an dem neben AMD, Infineon, Qimonda, und X-FAB weitere 28 Firmen, 3 Kooperationsprojekte (AMTC, CNT und NaMLab), 8 Forschungsinstitute, sowie 16 Lehrstühle von TU Chemnitz, TU Dresden und HTW Dresden beteiligt sind. Koordinator des Vorhabens ist Prof. Gerhard Fettweis von der TU Dresden.